Als sogenannte Kunstmühle wurde in der Kainz-Mühle mit modernen, „künstlichen“ Walzenstühlen statt nur mit herkömmlichen Mühlsteinen gemahlen – eine technische Besonderheit, die die Versorgung vieler Menschen in der Region sicherstellte.
Unterhalb der Burg der Pernhartsdorfer steht seit dem 11. Jahrhundert eine Getreidemühle – stets im Besitz der jeweiligen Gutsherren. Nach dem Grafen Pernhart, den Eizingern aus Schrattenthal und dem Grafen zu Hardegg erwarb Anton Kainz die Mühle im Jahr 1864, sie war bis zum Tod der einzigen Tochter des letzten Müllermeisters 1973 in Betrieb.
Nach einem mehr als 50jährigen Dornröschenschlaf zeigt sich die Mühle heute liebevoll restauriert und ist heute wieder für Besucher zugänglich. Auf vier Ebenen ist die gesamte Einrichtung erhalten — Besucher können den Weg vom Getreide zum Mehl nachvollziehen und die Müllerei vergangener Zeiten hautnah erleben.