• Aus einer Flasche wird Sekt in Gläser gefüllt.
    ©Wolfgang Lehner

Prickelnde Kostbarkeiten

Die Korken knallen, die Gläser klingen!

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehört die Produktion von edlem Schaumwein zur traditionellen Weinkultur in Österreich. Der Sekt – ein prickelnder Knaller mit Tradition also. Heutzutage werden in Österreich rund 10 Prozent der Weinernte als Sektgrundwein weiterverarbeitet – Tendenz steigend. Der Sekt darf nicht nur an den Feiertagen geöffnet werden, sondern auch rund um den Tag des österreichischen Sekts und gegen den Gusto dürfen die Korken knallen.

Wie der Sekt zu seinem Namen kam …

Über die Herkunft des Wortes Sekt gibt es die unterschiedlichsten Annahmen. Im deutschen Sprachraum soll eine Anekdote dem Wort Sekt zu seiner heutigen Bezeichnung für Schaumwein verholfen haben. Demnach hat ein Berliner Schauspieler zu Beginn des 18. Jahrhunderts eines Abends nach einer Vorstellung in seiner Paraderolle Falstaff in Shakespeare diesen zitiert: „Bring er mir Sekt, Bube – ist keine Tugend mehr auf Erden?“. Statt dem in der Originalfassung verlangten „sack“, was in England die Bezeichnung für trockenen Sherry war, brachte ihm der Kellner Champagner. So entstand der Geschichte nach das Modewort Sekt, dass 1925 dann auch rechtlich verankert wurde.

Die wichtigsten Tipps rund um den Sektgenuss:

Eine Flasche Sprudel, bitte!

Während viele Weingüter neben dem Wein auch einzelne Schaumweine, wie Frizzante und Sekt produzieren, haben sich andere auf die prickelnde Kostbarkeit Sekt spezialisiert. Sind Sie noch auf der Suche nach etwas Prickelndem zum Anstoßen oder einfach so für den Gusto, so werden Sie bei den Sektkellereien im Weinviertel bestimmt fündig. 

  • Person schenkt Sekt aus einer Madl-Flasche in ein Glas ein.
    ©Madl / Michael Reidinger

    Sektkellerei Christian Madl

    Hauptstraße 49, 2172 Schrattenberg
  • Familie sitzt an einem Tisch mit Sektflaschen und Gläsern.
    ©Robert Herbst

    Weinviertler Sektmanufaktur - Familie Hugl

    Kirchenstraße 1, 2165 Stützenhofen

22. Oktober – Tag des österreichischen Sekts

Im Oktober wird der Startschuss in die Sekthochsaison eingeläutet. Besonders an Feiertagen zu Weihnachten und Silvester wird gerne im Kreise von Familie und Lieblingsmenschen mit einem Gläschen Sekt angestoßen. Kein Wunder also, dass die österreichischen Sektherstellerinnen und -hersteller den 22. Oktober zum Tag des österreichischen Sekts ernannt haben. Am Wochenende davor laden zahlreiche Sektherstellerinnen und -hersteller zur Erkundung und Verkostung in ihren Betrieb. Sie wollten immer schon einmal lernen, wie man richtig degorgiert? Oder mit welchen Materialien man so einen Sekt sabrieren kann? So viel verraten wir schon einmal: Es muss nicht immer ein Säbel sein.