Weinviertler Orte, © Weinviertel Tourismus / Lammerhuber

Aderklaa

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Die kleine Marchfelder Gemeinde Aderklaa lädt zum entspannten Urlaub oder Ausflug ins Weinviertel ein. Nur rund 15 Kilometer trennen sie dabei von der Bezirkshauptstadt Gänserndorf. Die Fläche der familienfreundlichen Ortschaft beträgt neun Quadratkilometer.

Bereits in der Jungsteinzeit, Bronzezeit und Hallstattzeit war das heutige Gemeindegebiet besiedelt, wie historische Funde belegen. Im Jahr 1258 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Der bis heute erhaltene Grundriss geht auf die mittelalterliche Gründung zurück. So ist das Aderklaaer Angerndorf bis heute in Form eines Wehrbauern-Dorfes angelegt: In alten Zeiten bot diese geschlossene Form den Bewohnern Schutz – und konnte gleichzeitig gut verteidigt werden. Im Juli 1809 zählte Aderklaa zu den Schauplätzen der Schlacht bei Wagram. Anlässlich einer 200-Jahr-Gedenkfeier dazu erhielt die Gemeinde 2009 das Wappen vom Land Niederösterreich.

Aderklaa: Fruchtbares Spargeldorf im Marchfeld

Über 20 Landwirtschaftsbetriebe sind in Aderklaa beheimatet. Produziert werden Getreide, Rüben, Mais und Raps genauso wie Karotten, Kartoffeln, Sojabohnen – und Spargel. Damit gehört die Gemeinde zu den wichtigen Spargeldörfern des Marchfeldes.

Darüber hinaus gehören weidende Kühe, Schweine und Pferde zum natürlichen Landschaftsbild: Seit dem Jahr 1994 nämlich wird im Ort auch wieder Viehwirtschaft betrieben – mit Mutterkuh-Haltung und glücklichen Schweinen. Weiters bekannt die hiesigen Reithöfe, von denen einer auch mit Therapie-Pferden arbeitet.

Gemütliche Betriebe laden Ausflugsgäste zur Rast ein. Ein besonderer Tipp für Familien ist die Tirolerstuben – mit schönem Garten und hauseigenem Spielplatz.

Filialkirche Zur Schmerzhaften Muttergottes in Aderklaa

Als sakrale Sehenswürdigkeit gilt die römisch-katholische Kirche Zur Schmerzhaften Muttergottes. In den frühen 1960-er Jahren wurde die bestehende Kirche durch ein modernes Gotteshaus ersetzt – mit christologischen Beton-Reliefs des Bildhauers Fritz Tiefenthaler und 14 von Josef Mikl gemalten Glasfenstern. Die 1967 gebaute Orgel stammt von Orgelbauer Rudolf Novak.