Bärlauch

Grün, grüner, am grünsten ...

Frische Würze für die Frühjahrsküche!

Wie der Bärlauch zu seinem Namen kommt? Nomen est omen… Der Überlieferung von Geschichten und Legenden nach sollen die würzigen Blätter die erste Nahrung von Bären nach ihrem Winterschlaf gewesen sein und ihnen so nach der langen Zeit der Ruhe zu Bärenkräften verholfen haben.

Na dann – her mit den Bärenkräften….

... denn Frühjahrsmüdigkeit & Co ist auch uns Menschen ein Begriff. Tatsächlich enthält der Bärlauch viele Vitamine, Mineralstoffe und schwefelhaltige, ätherische Öle. Positive Effekte sollen dadurch beispielsweise in Bezug auf die Darmflora spürbar sein. Ähnlich wie Knoblauch wird Bärlauch (Allium ursinum) auch ein positiver Effekt bei Arterienverkalkung und Bluthochdruck zugesprochen.

Und wie schmeckt’s am besten?

Roh und klein gehackt eignet sich Bärlauch ideal zum Verfeinern von Suppen, Salaten oder Aufstrichen. Als Suppe oder Spinat zubereitet, hat sich Bärlauch bereits einen fixen Punkt in der saisonalen Speisekarte der Region erobert. Wer länger etwas von dem frischen Frühlingsboten haben möchte, kann die Blätter in reichlich Öl und ein wenig Salz einlegen.

Achtung: Verwechslungsgefahr

Sammler sollten darauf achten, Bärlauch nicht mit den giftigen Blättern der Maiglöckchen zu verwechseln. Hier gibt’s einige Tipps:

  • Knoblauchduft: Reibt man die Blätter des Bärlauchs zwischen den Fingern, so steigt einem der Duft von Knoblauch in die Nase.
  • Blätter: Sie sind mattgrün, weich, weisen eine Gliederung und einen dünnen Blattstiel auf und wachsen einzeln aus dem Boden.
  • Blüte: Bärlauch blüht weiß, die Sammelblüte wächst in einer Hülle nach oben.

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