Kellergasse Galgenberg in Wildendürnbach, © Weinviertel Tourismus / Weiss

Kellergassen im Weinviertel

Tradition & Geschichte über den Weinbau bei Kellergassenführungen erfahren, Geselligkeit im Rahmen von Kellergassen- & Weinfesten spüren und das Weinviertel hautnah erleben!

Das Weinviertel und die malerischen Kellergassen sind eng miteinander verbunden. Die Region nordöstlich von Wien – Österreichs größtes Weinbaugebiet – könnte man sich ohne seine Presshäuser nicht vorstellen.

Die Region vor den Toren Wiens ist Österreichs größter Weingarten. Seit mehr als 600 Jahren wird hier Wein angebaut. Die Kellergassen erzählen dazu eine ganz besondere Geschichte.

Kellergassen: Wie kam's dazu und wo findet man sie?

Mit dem Ende der Leibeigenschaft erlebte der im Weinviertel bis dahin Adeligen und Privilegierten vorbehaltene Weinbau einen einzigartigen Aufschwung – jedermann grub seinen eigenen Weinkeller in den Löss. So entstanden die weltweit einzigartigen Kellergassen, harmonisch eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Weinviertels. Mehr als 1.000 Kellergassen gibt es hier zu entdecken, lange und kurze, liebevoll restaurierte ebenso wie solche im Dornröschenschlaf. Die längste baulich geschlossene Kellergasse befindet sich in Hadres, sehenswert sind aber auch die Kellergassen von Poysdorf und Falkenstein, das romantische Kellerdorf Loimgrui in Unterstinkenbrunn, der Galgenberg in Wildendürnbach oder die denkmalgeschützte Kellergasse von Mailberg.

Kellergassenkultur: Geselligkeit wird groß geschrieben

Für die Weinbauer gehörte die tägliche Kellerstunde zum Alltag. Nach und nach entwickelte sich in den Kellern und Presshäusern eine eigene Kultur, bei der neben dem Wein gemeinsames Essen und Trinken, Singen und Feiern im Vordergrund stand. Die Tradition der Geselligkeit in der Kellergasse besteht bis heute, wenn auch in anderer Form. Zahlreiche Bräuche wurden wiederbelebt und neue, wie die „offene Kellertüre“, haben sich etabliert.

Weinviertler Gastfreundschaft

Gastfreundschaft hat in den Kellergassen Tradition. Was mit einem Glaserl Wein und einem Stück Brot in einem mehr oder weniger zufällig offenen Keller begann, hat sich mancherorts zu einem Ausflugsziel mit hoher Erlebnisqualität entwickelt. Gleichzeitig findet man im Weinviertel noch heute die idyllischen, fast verlassenen Plätze, die der Besucher erst entdecken muss und an denen sogar der Zeitgeist seine Eile ablegt. So gesehen ist in den Weinviertler Kellergassen je nach Geschmack nie, manchmal oder fast immer was los.

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