Die Korken knallen,
die Gläser klingen
Sekt

Prickelnde Kostbarkeiten

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Die Vielfalt des österreichischen Sekts genießen …

Einen Knaller mit Tradition versichern die österreichischen Sekte. Interessantes Hintergrundwissen, hilfreiche Tipps für den perfekten Sektgenuss und alles rund um den Tag des österreichischen Sektes sowie die besten Sektkellereien im Weinviertel haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die Produktion von edlem Schaumwein hat in Österreich schon eine lange Tradition. Diese reicht bis in die erste Hälfe des 19. Jahrhunderts zurück. Mittlerweile werden hierzulande rund 10 Prozent einer Weinernte als Sektgrundwein weiterverarbeitet – Tendenz steigend.

Wie der Sekt zu seinem Namen kam

Über die Herkunft des Wortes Sekt gibt es die unterschiedlichsten Annahmen. Im deutschen Sprachraum soll eine Anekdote dem Wort Sekt zu seiner heutigen Bezeichnung für Schaumwein verholfen haben. Demnach hat ein Berliner Schauspieler zu Beginn des 18. Jahrhunderts eines Abends nach einer Vorstellung in seiner Paraderolle Falstaff in Shakespeare diesen zitiert: „Bring er mir Sekt, Bube – ist keine Tugend mehr auf Erden?“. Statt dem in der Originalfassung verlangten „sack“, was in England die Bezeichnung für trockenen Sherry war, brachte ihm der Kellner Champagner. So entstand der Geschichte nach das Modewort Sekt, dass 1925 dann auch rechtlich verankert wurde.

Mit diesen hilfreichen Tipps steht Ihrem Sektgenuss nichts mehr im Wege …

Wohl jeder hat für einen besonderen Anlass schon einmal eine Flasche Sekt gekauft. Ob die Geburtstagsparty, das Weihnachtsfest, Silvester oder ein anderer feierlicher Anlass – bei der Getränkeauswahl wird für das Anstoßen meist auf Sekt zurückgegriffen. Aber nicht nur zum Anstoßen eignet sich das prickelnde Gold, wie Sie gleich erfahren werden. Doch worauf sollten Sie achten, um den höchstmöglichen Sektgenuss zu erzielen. Hier erhalten Sie die wichtigsten Tipps:  

1) Wie erkenne ich, dass es sich um einen österreichischen Sekt handelt?
Auf den geschützten Ursprung und die geprüfte Qualität von österreichischem Sekt verweist eine rot-weiß-rote Banderole an den Flaschen. Achten Sie also beim nächsten Einkauf auf dieses wichtige Merkmal. Denn so können Sie sich sicher sein, dass Sie Sekt aus höchster österreichischer Qualität kaufen, ganz nach dem Motto: „Wo Österreich draufsteht, muss auch Österreich drin sein“.

2) Wie wird Sekt richtig gelagert?
Grundsätzlich ist bei Sekt keine weitere Lagerung notwendig, da dieser die Kellerei erst bei optimaler Reife verlässt. Muss man allerdings die Zeit bis zu einem bestimmten Anlass überbrücken, sollte der Sekt kühl, dunkel und stehend gelagert werden. Zur Kühlung reicht ein normaler Kühlschrank, indem die prickelnde Kostbarkeit rund 12 Stunden belassen werden sollte, damit der Sekt die optimale Trinktemperatur erlangt.

3) Wie genau sieht die ideale Trinktemperatur aus?
Die optimale Trinktemperatur hängt von der Art des Sekts ab. Bei weißem Sekt liegt diese zwischen 5-7°C. Möchte man hingegen einen Rosé genießen, sollte dieser eine Temperatur von 6-8°C haben. Bei rotem Sekt ist die ideale Trinktemperatur im Vergleich etwas höher, sie liegt zwischen 7-9°C. Kühlt man Sekt hingegen zu stark, kann sich das Bukett nicht richtig entfalten, was den Sektgenuss abschwächt. Auch die Gläser bereits vorzukühlen ist nicht empfehlenswert.

4) Welche Kriterien sind bei der Wahl des Sektglases entscheidend?
Um dem hochwertigen Charakter des prickelnden Schaumweines zu entsprechen, sollte das Sektglas farblos sein und Glasqualität besitzen. Zugleich darf die Funktionsgerechtigkeit nicht vergessen werden. Das Glas sollte das Prickeln & Schäumen fördern und das Bukett zur Geltung bringen. Damit sich der Duft in voller Fülle entfalten kann, sollte man das Sektglas nur bis zu 2/3 füllen. Für die optimale Aromaentfaltung eignen sich tulpen- und apfelförmige Gläser am besten.   

Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, ob das Glas einen Moussierpunkt hat – dies ist eine kleine aufgeraute Stelle am Boden der Glastulpe. Ist dieser vorhanden, können die Kohlensäurebläschen leichter aufsteigen, was das charakteristische Prickeln des Sekts verursacht.

5) Welcher Sekt ist zu welcher Speise zu genießen?
Je nach Rebsorte, Art der Herstellung und Dosage (Süßegrad) wird Sekt als jeweiliger Speisenbegleiter ausgewählt. Weißen Sekt und Rosé Sekt mit einer geringen bis gar keiner Dosage genießt man am besten als Aperitif. Außerdem passt diese Sektkategorie perfekt zu Meeresfrüchten, Frischkäse, Salaten sowie allgemein zu leichten Vorspeisen. Sekt aus roten Trauben ist hingegen die passende Getränkeergänzung zu einem saftigen Braten. Schaumweine der Kategorie Brut und Extra Trocken sind im Vergleich zu den anderen Sorten, sehr universell einsetzbar. Ob zu Vorspeisen, Fingerfood, Gemüsegerichten, Fisch oder hellem Fleisch, kann man hier wenig falsch machen. Sekte die trocken, halbtrocken und süß abgefüllt werden, sind der perfekte Begleiter zu Süßspeisen, aber auch zu Gänseleber und Käse.

22. Oktober – Tag des österreichischen Sekts

Die österreichischen Sekthersteller haben 2010 zu Ehren des prickelnden Getränks, den Tag des österreichischen Sekts ins Leben gerufen. Dabei laden Sekthersteller des ganzen Landes am Wochenende davor, interessierte Besucher ein, ihre Kellereien zu besuchen und die Vielfalt des österreichischen Sekts kennenzulernen. Neben spannenden Kellerführungen, die Einblicke in die Besonderheiten der Produktion gewähren, erfährt man ebenso, inwiefern die einzelnen Produktionsschritte die Qualität und den Charakter des Endprodukts beeinflussen. Dieser besondere Tag für Sektinteressierte ist auch der Startschuss in die Sekthochsaison. Wer kennt es nicht? An Feiertagen, besonders zu Weihnachten und Silvester, wird im Kreise von Familie & Freunden gerne mit einem Gläschen Sekt angestoßen, um den Anlass des Festes zu würdigen. Kein Wunder also, dass dies die wichtigste Jahreszeit für die Sekthersteller ist.

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