Ein Brauch mit Tiefgang. Wenn die Natur im westlichen Weinviertel aus dem Winterschlaf erwacht, beginnt eine ganz besondere Zeit. „In die Grean gehen“ ist ein tief verwurzelter Brauch, der die genussvolle Gelassenheit des Frühlings zelebriert. Ursprünglich als Dank der Winzer an ihre Helfer gedacht, hat sich die Tradition zu einem Erlebnis für alle Sinne entwickelt: Eine Einladung, das frische Grün der Rieden zu Fuß zu erkunden und den neuen Weinjahrgang direkt am Ursprung zu verkosten.
Wandern, Kosten, Innehalten
Das Erlebnis folgt einem bewährten Rhythmus, der Entschleunigung garantiert. Den Auftakt bildet eine gemeinsame Riedenwanderung, bei der Wissenswertes über die Arbeit im Weingarten und die Entstehung des Weins vermittelt wird. Inmitten der sanften Hügellandschaft der Weinstraße Weinviertel West bietet sich die Gelegenheit, tief durchzuatmen und die Weite der Landschaft auf sich wirken zu lassen.
Jungwein und regionale Schmankerl
Nach der Bewegung in der Natur wartet die Belohnung im Keller oder in der Kellergasse. Der Jungwein – frisch, fruchtig und belebend – steht im Mittelpunkt der Verkostung. Begleitet wird er von einer herzhaften Heurigenjause, die mit regionaltypischen Spezialitäten die kulinarische Vielfalt des Weinviertels widerspiegelt.
Tradition modern erleben
Ob in den malerischen Kellergassen von Mailberg oder bei den Winzern im Pulkautal – „In die Grean gehen“ verbindet authentisches Brauchtum mit modernem Weingenuss. Sämtliche Termine der teilnehmenden Weinbaubetriebe sind im digitalen Veranstaltungskalender zu finden und ermöglichen eine einfache Planung des Ausflugs in den Weinfrühling