Mehlspeise, © Weinviertel Tourismus / Wurnig

Weinviertler Weinkuchen

Der Kuchen im Glas.

Probieren Sie den Weinviertler Weinkuchen, der im Einmachglas auch auf Vorrat gebacken werden kann.

Zutaten

  • 250 g glattes Weizenmehl
  • 180 g Staubzucker
  • 100 g Feinkristallzucker
  • 125 ml Öl
  • 125 ml Wein (ersatzweise Traubensaft)
  • 5 Eidotter
  • 5 Eiklar
  • 1 P. Vanillezucker
  • ½ P. Backpulver
  • 3 EL Kakaopulver
  • Prise Salz
  • Etwas geriebene Zitronenschale


Zubereitung

Staubzucker, Vanillezucker, Dotter, Öl und Wein sehr schaumig rühren. Eiklar mit Feinkristallzucker und einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Mehl mit Backpulver vermengen, Zitronenschale dazugeben und abwechselnd mit dem Schnee zu der Masse geben. Den Teig halbieren und zu einer Hälfe das Kakaopulver geben. Abwechselnd helle und dunkle Masse in die vorbereiteten, gefetteten, mit Semmelbröseln oder Mehl ausgestreuten Gläser füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 165 C° ca 40 Minuten offen backen. Die Glasränder auf Sauberkeit prüfen, mit Gummiring belegen, Deckel auflegen und mit Klammer verschließen. In den Einkochtopf oder Dampfgarer stellen und bei 100 C° 30 Minuten einkochen. Wenn die Gläser ausgekühlt sind, Klammern unbedingt entfernen und vorsichtig prüfen, ob die Deckel auch fest sitzen.


Backen im Einmachglas

  • Der Kuchen schmeckt wie frisch gebacken
  • Er lässt sich – auf Vorrat gebacken – schnell auf den Tisch zaubern
  • Sie können praktisch jeden Rührteigkuchen im Einmachglas backen
  • Die Haltbarkeit beträgt ca. 6 Monate
     

Tipps zum Gelingen

  • Zum Backen im Einmachglas benötigen Sie spezielle Sturzgläser. Diese haben eine konische Form. Ihre Beschaffenheit ist glatt und ohne Rille. Somit lässt sich jeder Kuchen leicht herausnehmen.
  • Fetten sie die Gläser vor dem Einfüllen gut ein und streuen Sie sie nach Belieben mit geriebenen Nüssen, Mandeln, Semmelbröseln, aber auch Mehl aus. Das gilt vor allem für den Boden.
  • Achten Sie beim Einfüllen des Teiges darauf, dass der Glasrand völlig sauber bleibt. Der Teig sollte nur ungefähr zur Hälfte (max. ¾) eingefüllt werden – abhängig vom Triebmittel.
  • Sollte der Teig einmal zu hoch aufgegangen sein, kontrollieren Sie, ob der Glasdeckel noch gut aufliegt. Durch das Übergehen der Masse würde der Deckel nicht mehr direkt auf dem Glas aufliegen.
  • Verschließen Sie den fertigen Kuchen am besten sofort mit vorbereiteten Gummiringen, Decken, Bügeln oder Klammern. Stellen Sie die Gläser in einen mit einem Drahtgitter ausgelegten und mit heißem Wasser gefüllten Einkochtopf und kochen Sie bei 98 C° 30 Minuten ein.
  • Oder verschließen Sie die gefüllten, ungebackenen Gläser sofort und stellen Sie sie im Einkochtopf in ein warmes Wasserbad, das bis zu 2/3 mit Wasser bedeckt ist. Dann kochen Sie alles 90-120 Minuten ein und lassen die Gläser im Wasserbad auskühlen, sodass die Kuchen nachgaren können.
  • Achten Sie darauf, dass die Gläser beim Einkochen im Backrohr die Wand des Backofens nicht berühren, da sie sonst leicht Risse bekommen.
  • Zum Anrichten öffnen Sie die Gläser und lösen den Kuchen vorsichtig aus dem Glas. Bei Bedarf tauchen Sie das Glas kurz in heißes Wasser.

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