Ruine Kaja

Ruine der Burg Kaja inmitten von Bäumen und unter blauem Himmel.
©Burgruine Kaja

Öffnungszeiten

1. Mai bis 27. Oktober
(Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.00 bis 17.00 Uhr)
Bei Schlechtwetter geschlossen.

Die Burgruine Kaja ist eine über 800 Jahre alte Höhenburg östlich von Merkersdorf im Nationalpark Thayatal. Sie liegt malerisch in unberührter Natur am Kajabach nahe der Thaya und bietet vom 23m hohen, noch erhaltenen Burgfried einen weiten Blick über den Nationalparkwald und das romantische Tal.

Anlage

Die Ruine Kaja ist auf einem Felsgrat errichtet, der vom Kajabach und vom Merkersdorfer Bach umflossen wird. Der Zugang ist nur über zwei Brücken möglich. Zwischen der ersten und der zweiten Brücke befindet sich ein Torgebäude mit dem ersten Burgtor, welches früher zu einem Torturm ausgebaut war. Die zweite Brücke bildet über eine Länge von 40 m die Verbindung zur Burg. Der Eingang zur Burg war durch das zweite Burgtor mit Hängebrücke gesichert. In der Burg folgt zunächst ein kleiner Vorhof, der nach innen durch das dritte Burgtor abgetrennt war. Dieses war früher mit einem Fallgitter versehen, welches frei an der Mauer zur Vorburg hing. Von der Gleitbahn sind nur noch einige wenige Hausteine zu sehen.

Das Hauptgebäude (Palas) war dem Burgherren, seiner Familie und hochgestellten Persönlichkeiten vorbehalten. Er wird von zwei ehemaligen Türmen flankiert: im Westen der Bergfried und im Osten der Torgadenturm. Diese Türme waren früher 1 - 2 Geschoße höher. Der Zugang zur Aussichtsplattform des Bergfrieds erfolgt durch eine schmale Treppe in der Wand. Von oben blickt der Besucher auf das bewaldete Kajabachtal bis hinüber nach Tschechien.

Der älteste Teil der Burg

Über eine in den Fels gehauene Treppe gelangt man durch das 5. Burgtor in den mittleren Hof und damit in den ältesten Teil der Burg. Auffallend ist die gewaltige Schildmauer. Sie schützte das Wohngebäude vor Geschoßen, war aber mit einem doppelten Wehrgang auch ein wichtiges Verteidigungselement. In der Renaissance wurde der Hof überbaut und große Fensteröffnungen in die dicke Schildmauer gebrochen.

Sonderausstellungen und Dokumentationen über die Geschichte der Burg laden zu einem Besuch ein. Doch auch Palas, Brunnen, Waffenkammer, Rittersaal, Kapelle und Verlies sollten Sie gesehen haben.

Die Burg verfügt über einen Autobusparkplatz und eignet sich besonders gut für Betriebsausflüge und Schulwandertage. Gruppenführungen sind jederzeit nach Voranmeldung möglich. Rittersaal, Kapelle und der Burghof können für Hochzeiten und Feiern gemietet werden.

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