Pilger in der Kellergasse Falkenstein, © Werner Kraus

Jakobsweg Weinviertel - Faszination Pilgern

Presseinformation Jakobsweg Weinviertel

Schneller, höher, weiter – dieses Credo ist dem Weinviertel nicht auf den Leib geschneidert. Hier gibt die hügelige Landschaft den Rhythmus vor, wohl getaktet und fein dosiert. Gelassenheit wird im Weinviertel groß geschrieben und so könnte man fast meinen, dass das Weinviertel extra für das Pilgern geschaffen wurde.

Im Jahr 2010 wurde der Jakobsweg Weinviertel als neuer Impulsgeber für den Tourismus eröffnet und das Weinviertel wurde dadurch Teil der internationalen Pilgerbewegung. Über 153 km erstreckt sich der Jakobsweg Weinviertel von Drasenhofen bis Krems an der Donau. Ausgehend von Drasenhofen führt der Weg nach Poysdorf, der Weinstadt Österreichs, via Mistelbach erreichen Pilger die höchste Erhebung des Weinviertels, den Buschberg. Die Weite der Landschaft und die malerischen Weingärten machen den Jakobsweg zu jeder Jahreszeit zu einem einzigartigen Erlebnis. Wunderschöne Blicke ins Weinviertel gibt es beispielsweise am Michelberg, tolle Aussichten in die fruchtbare Weinlandschaft erlebt man bei der Gebietsvinothek in Kirchberg. Die Nähe zu Krems lässt bereits erste Glücksgefühle wach werden, denn hier ist der Teilabschnitt nach einer rund 6-tägigen Pilgerwanderung geschafft, der Anschluss zum Jakobsweg Göttweig-Melk ist hier ebenso gegeben.

„Pilgern passt hervorragend zum Weinviertel und seiner genussvollen Gelassenheit. Es ist ideal, um das Weinviertel und seine Landschaft, die gleichzeitig Ruhe und Kraft ausstrahlt, zu entdecken. Beim Pilgern in der Gruppe – bei einer unserer geführten Touren – kann man sich über die Erlebnisse und Eindrücke des Tages austauschen und bei einem Glas Grünem Veltliner die Ereignisse Revue passieren lassen“, so DI Hannes Weitschacher, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH.

Pilgern hat sich im Weinviertel bereits touristisch etabliert, ein Großteil der Reisen wird außerhalb der Hauptsaison gemacht und von Pilgerwanderern profitieren auch vielfach Betriebe, die abseits der touristischen Zentren liegen. Immer mehr Weinviertler Betriebe stellen sich mittlerweile auf die Bedürfnisse der Jakobsweg-Pilger ein, so holen Beherberger, die nicht direkt am Jakobsweg liegen, Pilger häufig ab und bringen sie am nächsten Tag wieder zum Jakobsweg zurück, auch Gepäcktransporte werden angeboten.